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Was ist natives Olivenöl?

Posted by Improove 01.04.2022 0 Comment(s) Magazin,

 

Natives Olivenöl – der Alleskönner in der Küche. Und zwar nicht nur in der griechischen oder italienischen. Olivenöl hat inzwischen ganz Europa in der Pfanne. Doch wofür steht eigentlich der Zusatz „nativ“? Nativ übersetzt sich wörtlich mit „naturbelassen“. Olivenöl ist nativ, wenn es ausschließlich mit mechanischen Verfahren direkt aus Oliven gewonnen wird. Mit chemischen Lösungsmitteln kommt es dabei nicht in Kontakt. Das macht natives Olivenöl zu einem schmackhaften und vor allem gesunden Küchenhelden.

 

Was bedeutet „natives Olivenöl“ in anderen europäischen Sprachen? 

  • Englisch: virgin olive oil
  • Französisch: huile d'olive vierge
  • Spanisch: aceite de oliva virgen
  • Italienisch: Olio vergine di oliva
  • Griechisch: παρθένο ελαιόλαδο

 

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Klassifizierung von Olivenöl

 

Olivenöl ist nicht immer gleich Olivenöl – schließlich ist ja auch nicht jede Olive gleich. Vom Anbau über den Reifegrad bis zum Herstellungsprozess gibt es entscheidende Unterschiede, die Auswirkungen auf das Endprodukt und somit auch auf den Geschmack haben. Insgesamt existieren acht verschiedene, durch die Europäische Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 (aktualisiert 61/2011) festgelegte Güteklassen:

 

  • Güteklasse 1: Natives Olivenöl extra oder Olivenöl nativ extra
  • Güteklasse 2: Natives Olivenöl
  • Güteklasse 3: Lampantöl
  • Güteklasse 4: Raffiniertes Olivenöl
  • Güteklasse 5: Olivenöl
  • Güteklasse 6: Rohes Oliventresteröl
  • Güteklasse 7: Raffiniertes Oliventresteröl
  • Güteklasse 8: Oliventresteröl

 

Nicht alle Güteklassen sind zum Verzehr zugelassen und im Lebensmittelhandel erhältlich. In den Regalen der zentraleuropäischen Supermärkte finden sich hauptsächlich natives Olivenöl und Olivenöl nativ extra. Nur in den Herstellungsländern entdeckt man auch die weniger hochwertigen Güteklassen.

Olivenöl-Fakt für Kenner: Der Begriff Olivenöl kann irreführend sein, da er zwei verschiedene Bedeutungen innehat. Zum einen ist Olivenöl der Sammelbegriff für alle aus Oliven erzeugten Öle, gleichzeitig trägt auch eine der Güteklassen explizit den Namen Olivenöl. Ironischerweise wird Güteklasse 5 nicht direkt aus Oliven hergestellt, sondern über einen chemischen Prozess gewonnen, der Lampantöl genießbar macht.

 

Unterschied zwischen nativem Olivenöl extra und nativem Olivenöl

 

Im Gegensatz zu nicht nativen Olivenölen sind Güteklasse 1 und 2 rein naturbelassen. Sowohl natives als auch natives Olivenöl extra wird direkt aus Oliven und frei von chemischen Verfahren gewonnen. Das bedeutet, dass das Öl ausschließlich durch mechanische oder andere physikalische Methoden aus den Früchten entnommen wird. Also durch Quetschen, Pressen oder Ausdrücken – schonend bei niedrigen Temperaturen.

 

Beide Olivenölsorten sind zum Verzehr zugelassen und rundum küchengeeignet. Extra natives Olivenöl ist der Spitzenreiter – sozusagen die Haute Cuisine – in der Welt der Olivenöle. Der Hauptunterschied zu Güteklasse 2, nativem Olivenöl, besteht im Säuregehalt. Extra natives Olivenöl darf nicht mehr als 0,8 % an freien Fettsäuren aufweisen, während natives Olivenöl bis zu 2 % freie Fettsäuren beinhaltet.

 

Für extra natives Olivenöl verwendet man zudem ausschließlich die erlesensten Früchte, wohingegen die Oliven für natives Öl „ohne Extra“ kleine Schäden aufweisen können. Beispielsweise kämpfen viele Olivenbauern seit Jahren mit dem Befall durch die Olivenfruchtfliege. Große Auswirkungen auf den Geschmack hat das jedoch nicht. Äußerst engagierten Feinschmeckern mag der Unterschied auffallen, aber für den durchschnittlichen Küchengebrauch eignen sich beide Olivenöle exzellent. Auch hinsichtlich gesundheitlicher Aspekte sind extra natives sowie natives Olivenöl nahezu gleichauf. Beide Speiseöle überzeugen mit einem hohen Anteil einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren sowie Vitamin E.

 

Olivenbaum auf einer griechischen Olivenplantage.

(Extra) natives Olivenöl wird direkt aus Oliven gewonnen.

 

Verwendung von nativem Olivenöl

 

Für was nimmt man extra natives und natives Olivenöl in der Küche? Um dieses Thema ranken sich viele Fragen, Mythen und Vorurteile. Wie hoch darf Olivenöl erhitzt werden und ist natives Olivenöl überhaupt zum Braten geeignet? Die Antwort lautet: Ganz klar, ja! (Extra) natives Olivenöl verfügt über einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und viele pflanzliche Antioxidantien. Das macht das naturbelassene Ölprodukt aus Oliven hitzebeständig bis zu mind. 180 °C. Ideal zum sanften Anbraten im Topf oder in der Pfanne. In Griechenland verwendet man natives Olivenöl sogar zum Garen und Backen.

 

Bereit für einen sanften Hauch mediterraner Genüsse in den heimischen vier Wänden? MANI Rezepttipp: Selbst gemachtes Zupfbrot garniert mit getrockneten Tomaten und Oliven versetzt nicht nur Olivenfans in ferne Welten. 

 

Natürlich gehen beim Erhitzen Nährstoffe verloren. Aus diesem Grund bietet es sich an, auf ein natives Olivenöl auszuweichen und das hochwertige extra native Olivenöl für Salate und andere Kaltspeisen zu verwenden. Gerade in Kombination mit Gemüse und Salat werden feine Geschmacks- und Qualitätsunterschiede deutlich und extra native Olivenöle zu einer echten Gaumenfreude.

 

Übrigens: Auch außerhalb der Küche beweist natives Olivenöl (extra) seit Jahrhunderten seine Qualitäten. Als traditionelles Hausmittel entfaltet es seine entzündungshemmende Wirkung oder verleiht Glanz in seiner Funktion als natürliche Haut- und Haarkur. 

 

Fazit

 

Bei der Produktion von nativem Olivenöl kommen im Gegensatz zum „Olivenöl der Extraklasse“ auch Früchte mit leichten Schäden zum Einsatz. Dadurch wird natives Olivenöl keineswegs zu einem Produkt zweiter Klasse, sondern vielmehr zu einem geschmackvollen Zeichen der Nachhaltigkeit.

 

„Wir arbeiten seit 40 Jahren in enger Kooperation mit den Olivenbauern und so ist es für uns ein konsequenter Schritt, ihnen auch das unperfekte Naturprodukt abzukaufen, also das Olivenöl, das nicht extra natives Öl ist.“ (O-Ton, Felix Bläuel)

 

Das Herz von MANI schlägt für Solidarität sowie für ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. Das 100 % native Olivenöl wirkt Lebensmittelverschwendung entgegen und bringt eine gesunde Vielseitigkeit in jede Küche!

 

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