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Ist raffiniertes Olivenöl gesund?

Posted by Anna 12.05.2022 0 Comment(s) Magazin,

 

Raffiniertes Olivenöl ist in aller Munde … Aber nicht unbedingt, weil es so gut schmeckt! Es steht vielmehr im hitzigen Verdacht, nicht gesund genug für den täglichen Gebrauch zu sein. Hat diese Anschuldigung tatsächlich Bestand oder ist sie eher ein Gerücht unter Unwissenden? Kann raffiniertes Olivenöl denn nun zum Braten und Frittieren verwendet werden oder sollte man lieber die Finger davon lassen? Der nachfolgende Text räumt mit Vorurteilen auf und verrät, welche Vor- sowie Nachteile raffiniertes Olivenöl mit auf den Tisch bringt.

 

Was ist raffiniertes Olivenöl?

 

Was sind raffinierte Pflanzenöle und wozu sind sie gut? Raffiniertes Olivenöl besteht genauso wie natives und extra natives Olivenöl – beide kaltgepresst – aus Oliven. Doch anders als kaltgepresste Öle wird es nicht mechanisch, sondern chemisch hergestellt. 

Raffiniertes Olivenöl erkennt man im Supermarktregal daran, dass es nicht gekennzeichnet ist und demnach der Zusatz „extra nativ“ oder „nativ“ fehlt.

 

Unterschied von kaltgepresstem Olivenöl und raffiniertem Olivenöl

 

Der Unterschied zwischen kaltgepresstem und raffiniertem Olivenöl ist schnell erklärt: Kaltgepresstes Olivenöl wird, wie der Name schon sagt, in einem rein mechanischen Vorgang „kaltgepresst“ gewonnen. Durch die schonende Produktion bleiben die Nährstoffe zuverlässig erhalten. 

Raffiniertes Olivenöl hingegen stellt man unter Einsatz von Chemikalien her. Dabei greift man unter anderem zu Lösungsmitteln, wie Hexan oder Leichtbenzin. Während der Raffination entfernt man die ungesunden Zugaben zwar wieder, dafür muss man das Öl allerdings auf über 200 °C erhitzen – und das über einen Zeitraum von mehreren Stunden. Die Raffination erleichtert das Öl um die ungenießbaren Chemikalien, nimmt ihm aber gleichzeitig sein Genusspotenzial: Beim starken Erhitzen verliert Olivenöl seinen exquisiten Geschmack und viele seiner natürlichen Inhaltsstoffe. All die kostbaren Fettbegleitstoffe, die native Olivenöle so gesund machen, sind bei raffinierten Ölen nur noch stark reduziert oder überhaupt nicht mehr vorhanden.

 

Vorteile 

 

Sowohl kaltgepresste als auch raffinierte Olivenöle bringen ihre persönlichen Vorzüge und Stärken mit in die Küchenschlacht. Doch wer gewinnt im direkten Vergleich?

 

Vorteile von kaltgepressten Olivenölen:

  • Geruch und Geschmack: Native Olivenöle schmecken fruchtig und runden Salat wie auch warme Gerichte aromatisch ab!
  • Gesundheit: Dank seinem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen gibt kaltgepresstes Olivenöl Speisen den Rundum-Gesundheitskick. Natives Olivenöl enthält wertvolle Fettbegleitstoffe wie Tocopherolen, Carotinoiden und Phytosterolen. Darüber hinaus verfügt es über sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie phenolische Verbindungen, die sich sogar positiv auf den Stoffwechsel auswirken.
  • Hitzeresistent: Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzenölen kann natives Olivenöl bedenkenlos bis 180 °C erhitzt werden.
  • Frittierfähig: Dank der einfach ungesättigten Fettsäuren ist kaltgepresstes Olivenöl umso hitzebeständiger. Zudem frittiert es anders als die meisten Pflanzenöle bereits bei niedrigen Temperaturen – schon ab 150 – 160 °C! 
  • Nachhaltige Produktion: Die schonende Herstellung schont nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch den Planeten.

Kaltgepresstes Olivenöl gilt als gesünder als raffiniertes Olivenöl

Olivenernte and Ölpresse in Griechenland

Vorteile von raffinierten Olivenölen:

  • Günstiger Preis: Raffiniertes Olivenöl kann problemlos in großen Mengen hergestellt und im Handel dementsprechend günstig erworben werden!
  • Geschmacksneutral: Des Einen (Geschmacks-)Verlust ist des Anderen Gewinn? Der milde Eigengeschmack tritt hinter den meisten Lebensmitteln zurück. 
  • Hohe Hitzebeständigkeit: Raffiniertes Olivenöl kann bis zu 230 °C erhitzt und demnach zum scharfen Anbraten verwendet werden!
  • Lange Haltbarkeit: Durch die Behandlung mit Chemikalien sowie die starke Hitzeeinwirkung sind raffinierte Öle lange haltbar.

 

Nachteile 

 

Natürlich bringen beide Olivenöle auch ihre individuellen Nachteile mit sich. Doch nehmen sie tatsächlich gleichermaßen Minus auf die jeweilige Flaschenkappe oder findet sich hier eine eindeutige Antwort auf die Frage: Was ist besser – kaltgepresst oder raffiniert?

 

Nachteile von kaltgepressten Olivenölen:

 

  • Höherer Preis: Wer Qualität Quantität vorzieht, bezahlt dafür … Aber zum Glück nicht übermäßig! Für hochwertiges natives Olivenöl und Olivenöl extra nativ ist zwar ein gewisser Aufpreis in Kauf zu nehmen, doch gerade wenn man zu „normal“ nativem Öl greift, fällt es dem Portemonnaie nicht allzu sehr ins Gewicht.

 

Nachteile von raffinierten Olivenölen:

 

  • Wenig Geschmack: Gerade im Salat lässt raffiniertes Olivenöl an Pep vermissen …
  • Gesundheitsfraglich: Während der Raffination lösen sich nicht nur die gesunden Inhaltsstoffe in Hitze auf, es können auch zusätzlich gesundheitsbedenkliche trans-Fettsäuren entstehen.
  • Umwelt: Der Raffinationsprozess verbraucht viel Energie und basiert auf einer chemikaliengestützten Gewinnung.

 

Raffiniertes Olivenöl bleibt geschmacklich hinter nativem Olivenöl zurück

MANI Olivenöle überzeugen mit nativer (Extra)Qualität

 

Fazit 

 

Raffinierte Öle haben ihre Einsatzgebiete, aber unterm Strich hat kaltgepresstes Olivenöl die Nase vorne. Raffiniertes Olivenöl ist zwar nicht unbedingt ungesund, doch eben auch nicht die erste Wahl in den meisten Küchenangelegenheiten. Die Vorteile von kaltgepresstenÖlen überwiegen in vielerlei Hinsicht. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitaminen bietet die gesunde Argumentationsgrundlage und der exquisite Geschmack tut sein Übriges. Ein nahrhafter Genuss: sowohl in der kalten als auch in der warmen Küche

Aus diesem Grund ist keines der MANI Olivenöle raffiniert, denn MANI steht für Rohkost-Qualität in jeder Küchenlage

 

 

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